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17.04.21

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Was müssen Einrichtungen tun, um Antigen-Tests zu beantragen?

Was müssen Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser tun, um Antigen-Schnelltests zu beantragen?

Pflegeheime, Krankenhäuser und andere Einrichtungen des Gesundheitswesens können schon seit mehr als einem halben Jahr Antigen-Schnelltests beantragen. Die entsprechende Testverordnung trat am 15. Oktober 2020 in Kraft und soll dazu beitragen, in diesen Institutionen auch bei steigenden Infektionszahlen bestmöglichen Schutz zu gewährleisten und sichere Kontakte zu ermöglichen.

Um Antigen-Schnelltests zu beantragen, müssen die Pflegeeinrichtungen den zuständigen Stellen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, in der Regel dem zuständigen Gesundheitsamt, ein Test-Konzept vorlegen, parallel dazu können sie die Tests beantragen. Auf dieser Grundlage legt die zuständige Behörde fest, wie viele Antigen-Schnelltests eine Einrichtung beschaffen kann, bzw. wie viele von der Pflege- oder Krankenversicherung finanziert werden.

Die Menge der Antigen-Schnelltests ist abhängig von der Zahl der Menschen, die in der Einrichtung behandelt, betreut, gepflegt werden oder dort untergebracht sind. Stationäre Pflegeeinrichtungen können beispielsweise bis zu 30 Tests pro Monat pro Bewohner beschaffen. Für ambulante Einrichtungen sieht die neue Testverordnung bis höchstens zehn Antigen-Schnelltests je versorgter Person pro Monat vor. Den Abstrich für einen Antigen-Schnelltest muss medizinisches Fachpersonal durchführen. Da der Test nicht im Labor ausgewertet werden muss, liegt das Ergebnis bereits innerhalb von 20 bis 30 Minuten vor.

Die Beschaffung der Tests müssen die Einrichtungen selbst übernehmen. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArm) gibt auf seiner Webseite Informationen und verweist auf eine Liste der zugelassenen Antigen-Tests. Die Beschaffung der Tests ist über die normalen Vertriebswege, insbesondere über Apotheken, Großhandel oder direkt vom Hersteller, möglich. Pflegeeinrichtungen können sich die angefallenen Kosten für die Antigen-Testungen erstatten lassen. Seit 15. Oktober 2020 übernehmen die Pflegekassen die Kosten für die Schnelltests. Die Anträge für die Kostenerstattung sind bis zum 30. Juni 2021 bei den zuständigen Stellen einzureichen.