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17.04.21

Welche-Schnelltests-werden-erstattet

Welche Schnelltests werden erstattet?

Seit 8. März können sich alle Menschen in Deutschland – auch ohne Corona-Symptome – mindestens einmal pro Woche präventiv kostenlos testen lassen. Möglich ist das in Testzentren, Apotheken oder Arztpraxen, wo die Tests von geschultem Personal vorgenommen werden. Lehrkräfte sowie Schüler sollen pro „Präsenzwoche“ ebenfalls mindestens einen kostenlosen Antigen-Schnelltest erhalten. 

Doch was für die Bürger kostenlos ist, muss selbstverständlich dennoch jemand bezahlen. Schließlich haben die Testerbringer Material- und Personalkosten. Diese können sie sich die Kosten dafür vom Bund erstatten lassen. In der Testverordnung ist die Höhe der Vergütung für Antigen-Schnelltests geregelt. Danach erhalten Haus-, Fach- und Zahnärzte für den Abstrich inklusive Beratung und Ausstellung einer Bescheinigung 15 Euro. Nichtärztlich oder nichtzahnärztlich geführte Einrichtungen, die mit der Testung beauftragt werden, beispielsweise Apotheken oder Testzentren, können 12 Euro abrechnen.

Die Sachkosten für den Test werden bis Ende März mit bis zu neun Euro erstattet. Seit April werden höchstens sechs Euro je Test gezahlt. Sämtliche Anbieter wie Ärzte, Zahnärzte, Testzentren, aber auch Apotheker rechnen die Testungen und die Sachkosten zunächst mit der ortsansässigen Kassenärztlichen Vereinigung ab. Die Kosten werden dann einmal monatlich abgerechnet und vom Bund übernommen.

Selbsttests

Corona-Selbsttests für den Hausgebrauch sind eine Alternative, die das bisherige Testangebot von Praxen, Apotheken und Testzentren ergänzen. Diese Tests zur Selbstanwendung gibt es in Apotheken, Supermärkten Discountern, Drogeriemärkten und im Onlinehandel zu kaufen und werden nicht vom Bund erstattet. Jeder Bürger muss sie aus der eigenen Tasche bezahlt werden. Die Preise liegen je nach Anbieter bei etwa fünf Euro pro Test

PCR-Tests 

PRC-Tests kommen dann zur Anwendung, wenn ein konkreter Verdacht auf eine SarsCoV-2-Infektion vorliegt, beispielsweise aufgrund entsprechender Krankheitssymptome oder wegen eines direkten Kontakts zu Infizierten. Ebenso dienen sie zur Bestätigung eines Antigen-Schnelltests oder Selbsttests. Die Kosten für einen PCR-Test werden von der Krankenversicherung übernommen, wenn ein Arzt oder ein Gesundheitsamt sich dafür aussprechen. Möchte sich eine Person freiwillig mittels PCR auf das Virus testen lassen, muss sie die Kosten dafür selbst übernehmen.